Dancehall

Dancehall ist eine bass- und beatbetonte Mischung aus Reggae, Hip Hop und Afro Elementen aus Jamaika. Die Tanzkultur, die Mitte der 90er rund um Dancehall entstand, wurde vor allem durch Gerald „Bogle“ Levy, dem einflussreichsten Choreographen/Tänzer geprägt. Bass und Beats, begleitet von melodischer „Gute-Laune-Musik“ steigern die Freude am tanzen. Sowie die Musik die Tänzer inspirierte, so inspirierten die Tänzer die Musik.

In vielen Dancehalltunes werden aus diesem Grund Tanzschritte angesagt, oder ganze Lieder nach Tänzen benannt, sowie z.B. „Gully Creeper“ von Elephant Man (2008). Auf den Streetdances zeigen Dancing Crews Ihre Interpretation der gängigen Moves. Der Vielfalt sind hierbei keine Grenzen gesetzt, wobei es dennoch einen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt. Neben den bekannten Tanzschritten zeigen Frauen auch akrobatische Einlagen. Einmal im Jahr treten die besten Tänzerinnen beim International Dancehall Queen Contest in Montigo Bay an, um die Dancehall Queen zu krönen.

Die Vielfalt der Dancemoves ist unbegrenzt und wandelt sich ständig. So dass es fast wöchentlich neue Schrittkombinationen gibt. Es wird eine große Vielfalt an Schrittkombinationen und stilbezogenen Choreographien erlernt, dabei bleibt aber jedem Tänzer die Freiheit in der Ausübung erhalten. Neben der Synchronität in der Gruppe werden auch Ausdauer, Kraft und Koordination geschult.

Beispiele